Imaginary Heroes: Elsaß- Tour Tag 7 - Dienstag, der 7. August

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Tour im Elsaß

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Dienstag, der 7. August

 

 

Der siebte Tag
(Dienstag, der 7. August)
Nach dem Aufstehen um 0630 und einem rasch eingenommenem Frühstück erfolgt um 0745 der Abmarsch von Obersteigen über Wangenbourg in Richtung Schneeberg (Höhe: 960 Meter). Nach diesem anstrengenden Aufstiewg verläuft die Wegstrecke kräfteschonend auf einem Kamm. Teilweise stimmten Karte und Markierung nicht überein, was zu unnötiger Verwirrung führte (siehe Schreiben an den Vogesenklub - bis zum 1. Februar 1985 unbeantwortet). Über den Bärenberg, das Urstein und den Großmann erreichten beide das Refuge "Altmatt", dem Platz der Mittagsrast. Klaus verspeiste genüsslich seinen Bohneneintopf aus der Dose, während Michael bald auf seinem trockenen Reisfleisch sitzen geblieben wäre, hätte er in der benachbarten Hütte nicht ein paar Tropfen Wasser aufgetrieben, die nächste Quelle lag weit genug entfernt. Nach der Pause folgte der Absteig zum "Pass zwischen den beiden Donons" und das Hinaufkrauchen zum Donon (Höhe 1.009 Meter - vom WaIdsterben einwandfrei gekennzeichnet) unter Jodelbegleitung einer absteigenden Schulklasse. Auf dem Gipfel böte sich ein Blick in alle Richtungen (wenn der Beobachter den Dunst wegzauberte). Zwei altdeutsche Gußeisenplatten weisen die Richtung auf die umgebenden Ziele - bis nach Leningrad und Athen! Ein antiker Säulenbau (auf der Karte als "Museum" gekennzeichnet) erinnert an die Vergangenheit: der Donon diente als keltische und römische Kultstätte.

Beim Absteig gaben Ausgrabungen Zeugnis einer frühgeschichtlichen Besiedelung. Kurz vor dem Ziel verlor Steuermann Klaus beinahe den Überblick, denn die Karte stimmte überhaupt nicht mit den Gegebenheiten überein. Im Überfluss vorhandene Hinweisschilder für Langläufer sorgten -eher für Verwirrung als Überblick. Trotz alledem wurde die Jugendherberge in Les Minieres um 1730

erreicht. Von außen machte sie einen ziemlich heruntergekommenen Eindruck, am Eingang begrüßten schmuddelige Stehklos den Besucher. Die dort herrschende hüttenähnliche Atmosphäre und Gemütlichkeit verdrängte jedoch bald die Bruchbudenfurcht. Abends zeigte ein Weltenbummler Lichtbilder von Tahiti, die baldige Müdigkeit führte jedoch schon frühzeitig in die Betten.

Wetter: stark bewölkt, kühl und trocken
Höhenunterschied: 640 Meter
Wegstrecke: ungefähr 32 Kilometer

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