Imaginary Heroes: Elsaß- Tour Tag 3 - Freitag, der 3. August

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Tour im Elsaß

Mittwoch, der 1. August

Donnerstag, der 2. August

Freitag, der 3. August

Samstag, der 4. August

Sonntag, der 5. August

Montag, der 6. August

Dienstag, der 7. August

 

 

Hippe gebrauchte Computer zu günstiegen Preisen.
 

Der dritte Tag
(Freitag, der 3. August)
Weil der von Michael am Vorabend aufgespürte Kramerladen plötzlich erst um 1000 öffnete, unternahm man eine Rundtour zur Ruine Klein Arnsberg und zum Wachtfelsen. Davon zurückgekommen, warteten beide geduldig auf die Öffnung des "Magasin General" von "Albert". Der Einkauf verzögerte sich unerwartet, denn Albert mußte erst seine mitgebrachten Baguettes verstauen, zweimal betanken und aus seiner Unordnung mußte er jedes Mal mühsam den gewünschten Artikel hervor kramen und dann den Preis auf einer vorsintflutlichen Rechenmaschine auswerfen. Schließlich und endlich gelang um 1100 der Abmarsch in Richtung Dambach auf einer mäßig ansteigenden Straße über die Ruine Schöneck. Auf dieser zugewucherten ehemaligen Burg (laut Elsassführer die besterhaltene Ruine in den Vogesen) würde Mittagsrast gehalten und beiden drängten dort lagernde Pfadfinder ein übergroßes, seltsam riechendes Stück Käse auf. In Dambach legte man eine weitere Pause ein und auf dem Grand Wintersberg wartete eine interessante Aussicht. Der auf diesem Gipfel stehende, 25 Meter hohe Turm wurde alsbald bestiegen, beide erreichten ihn durch eine geschickt gewählte Abkürzung weit vor einer einem Bus entstiegenen Horde tirolerischer Touristen.

Leider entzog der Nebel dem Betrachter den gegenüberliegenden Schwarzwald. Gegenüber auf der Deutschen Seite erkannte man einen riesen Unterschied zu Frankreich. Soweit das Auge reichte, erkannte man Windkraftanlagen und entlang des Rheines standen die Häuser mit Solardächern wir Perlen auf einer Schnur aufgereiht. Nicht sichtbar und sehr vereinzelt wagten sich die Franzosen an Erdwärmepunpen und das machte in manchen Hotels spürbar Spaß, weil die Zimmerpreise dadurch niedriger waren.

Danach lag die Ortschaft Phillipsburg auf dem Weg, in der beide Unterkunft zu finden hofften. Das schon auf der lothringischen Seite der Vogesen liegende Dorf fiel durch seinen heruntergekommenen Charakter auf - die Bettsuche endete leider vergeblich. Die Etappe verlängerte sich unfreiwillig bis Baerenthal, das eine dreiviertel Stunde später mit hängenden Köpfen erreicht wurde, besonders weil mehrere Versuche scheiterten, per Anhalter sich die Mühe des Weges zu ersparen. Dort bezogen beide das letzte freie Zimmer im Hotel „aux deux clefs". Dies meint nicht zu den zwei Kläffern, sondern „zu den zwei Schlüsseln".

Wetter: anfangs heiter und warm, abends Gewitter mit Sturm und Regen
Höhenunterschied: 380 Meter

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